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Von unserem Sonderkorrespondenten Stefan Diebitz
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und bevor sich die Schachspieler des TSV Kücknitz mit Nebendingen wie Skat oder Bowling beschäftigen, müssen noch der Vereinsmeister bestimmt und die Mannschaft aufgestellt werden. In diesem Jahr... ... haben wir wieder zwei Gruppen gebildet, deren beide Gewinner über Kreuz die Finalisten ermitteln. In der wohl stärkeren Gruppe A spielte Wolfgang Bendlin in großer Form und gewann alle seine Partien, auch die gegen den noch amtierenden Vereinsmeister Dieter Boldt, der hinter ihm Zweiter wurde; in der Gruppe B gewann Stefan Diebitz vor Reiner Hinz, so daß die Halbfinals Stefan gegen Dieter (die Gruppensieger durften mit Weiß spielen) und Wolfgang gegen Reiner hießen. Zweimal abgeklärte Positionsspieler, die gern jedem Risiko aus dem Wege gehen, gegen zwei Angriffsspieler. Dabei waren die Positionsspieler – also Dieter und Wolfgang – Favoriten, und Dieter war es noch etwas mehr als Wolfgang. Aber das half ihm nichts, denn nach langen Jahren des Übens und Verlierens hat Stefan endlich einmal gewonnen, worüber sich besonders der sonst strikt neutrale Sonderkorrespondent freute. Überrascht waren aber beide, Spieler wie Berichterstatter. Das andere Halbfinale endete zunächst einmal remis, so daß sich Reiner und Wolfgang zu einer Schnellpartie mit vertauschten Farben entschließen mußten, die Wolfgang trotz der Gefährlichkeit, die Reiner mit den weißen Steinen notorisch entwickelt, für sich entscheiden konnte. So kam es also zum dramatischen Finale mit Wolfgang als dem großen Favoriten. Diese Partie aber ging so aus, wie sie niemals hätte ausgehen dürfen, denn schließlich muß doch ein Sieger gefunden werden. Remis… In zwei Wochen soll es die Entscheidung geben – wieder mit Hilfe einer Schnellpartie mit vertauschten Farben. |
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