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Jugend-Fußball
Bericht Mannschaftsfahrt der 1. B-D-Jugend nach Frankfurt vom 21.05-24.05. 2009 vom Gast-Mitreisenden Norbert Vogt

Da ich nun nach neun Jahren keine Mannschaft mehr hatte, habe ich mich sehr über die Möglichkeit gefreut, mit der B und D-Jugend als Gast nach Frankfurt zu reisen.

Los ging es am Morgen um 8Uhr30...
...nachdem das ganze Gepäck verstaut war. Im Bus ging es sehr ruhig zu ,war wohl noch zu früh .Auf halber Strecke gab es ein Mittagessen mit Fleisch und Salaten von den Eltern der D Jugend und Andy zubereitet, was bei allen sehr gut ankam .Dass mich einige Mitreisende bei ganz bestimmten Kilometerangaben zu einer „Verbotenen Stadt „ nötigen wollten, die Stadt „ Dort….“ laut auszusprechen, was mir als Schalker verboten ist, muss man wohl zur Anzeige bringen.“ Gruß an Matthias“. Die ganze Strecke verlief zu unserer Überraschung staufrei.

In Frankfurt angekommen, fing es wie aus Eimern an zu regnen, wodurch fast keiner trocken in die Jugendherberge kam .Die Spieler der B-Jugend halfen den Kleineren beim Organisieren ihres Gepäcks. Nach dem Einchecken gab es Abendbrot. Die Jugendherberge lag zentral und direkt am Main.

Am nächsten Morgen ging es zur Besichtigung der“ COMMERZBANK ARENA“ und zur Geschäftsstelle des DFB.
In der Geschäftsstelle des DFB angekommen, bekamen wir von einem sehr freundlichen Mitarbeiter eine Führung.
Auch die Viktoria, der erste Meisterpokal, war dort ausgestellt .Leider war keiner der Verantwortlichen im Hause, da an diesem Tag das UEFA-Pokal Endspiel der Frauen in Duisburg stattfand.

In der Commerzbank Arena wurden wir durch die Katakomben geführt: Pressesaal, Kabinen und auch durch den VIP-Bereich. Hier erwähnt sei, dass eine VIP-Lounge für 20 Personen
225.000¤ kostet aber für min. 2 Jahre angemietet werden muss. Also wer Interesse hat, kann sich ja mal melden.
Ach ja, noch eine erwähnenswerte Tatsache: Durch die Buseinfahrt der Arena passen 17 von 18 Mannschaftsbussen, ratet mal welcher nicht: Genau der vom FC Bayern, der ist nämlich 10 Zentimeter zu hoch.

Am Nachmittag stand dann ein Freundschaftsspiel gegen den FSV Frankfurt an, wobei beide Mannschaften sehr motiviert in die Spiele gingen.
Dass die D-Jugend 14 : 1 verlor und die B-Jugend sogar 17:1 stellte klar, wo sich unsere Mannschaften in so einem Vergleich befinden. Trotzdem hatten alle Spieler Spaß. Die B-Jugend wurde auch noch durch einen Spieler der 2.Herren des TSV Kücknitz verstärkt, was aber spielerisch und auch körperlich nicht auffiel, außer dass der Spieler beinahe noch ein Eigentor verursachte.

Hannes traf dann in der Umkleide noch den Spieler Youssef Mokhtari, der wohl mal in der Bundesliga bei Köln und Duisburg gespielt hat und von dem er noch ein T-Shirt bekommen hat.
Bekannt war der Spieler aber keinem der Mitgereisten, sogar Andy als FC Fan kannte ihn nicht.

Am Abend war dann Freizeit angesagt, was natürlich die Spieler der B-Jugend besonders freute .Es wurde sich in Schale geschmissen und Frankfurt unsicher gemacht.
Sehr erwähnenswert finde ich, dass die Spieler sehr viele Freiheiten hatten und es KEINER ausgenutzt hat. Es waren alle pünktlich zur angegebenen Zeit wieder in der Jugendherberge.

Am Samstag ging`s zum Shoppen in die Innenstadt Treffpunkt war am Römer.

Am Nachmittag fand dann das Bundesligaspiel statt. Frankfurt gegen Hamburg.
Dass ein Spieler der B-Jugend ausgerechnet im Werder Trikot zum Spiel fuhr und von einem Fanbeauftragten des HSV gebeten wurde es doch bitte auszuziehen, muss wohl unter jugendlichem Leichtsinn abgehakt werden.
Das Spiel selber hätte für unsere HSV Fans nicht spannender laufen können, mit einem verdienten Last-Minute-Sieg für Hamburg.

Der Abend verlief sehr ruhig, da wohl alle in den Nächten zuvor sehr wenig geschlafen hatten.

Am Sonntag ging`s heimwärts. Unterbrochen wurde die Rückfahrt von einem Mittagessen.

Mein Fazit als Gast der Fahrt: Großes Lob für die Organisation. Es hat alles wie geplant stattgefunden. Die Stimmung war bei den Erwachsenen Mitgereisten und Mannschaften sehr locker.

Danke auch von mir als Elternteil, dass es immer noch Leute bei uns im Verein gibt, die Ihre Freizeit opfern, um Jugendlichen eine solche Fahrt zu ermöglichen.


Norbert Vogt